Nachrichten vom 24.02.2017

Niederrhein

Für Bauern ist "Förderrichtlinie Wolf" nicht ausreichend

Die Bauern am Niederrhein sind mit der vom NRW-Umweltministerium vorgelegten neuen Förderrichtlinie rund um die Rückkehr des Wolfes unzufrieden. Die Regelung von Entschädigungszahlungen bei Wolfsrissen geht den Landwirten nicht weit genug. Der Rheinische Landwirtschaftsverband (RLV) fordert u.a., dass auch tierärztliche Behandlungskosten übernommen werden, die den Wert eines verletzten Tieres übersteigen. Gleiches gilt für Frühgeburten, wenn Herden mit Muttertieren von Wölfen gehetzt werden. Insgesamt fürchtet der Landwirtschaftsverband, daß die Tierhalter auf erheblichen Kosten sitzenbleiben werden. Bereits im letzten Jahr hatte es eine Wolfssichtung auch am Niederrhein gegeben.
 
 

Emmerich

Rat für Eltener "Gleisbettvariante"

Die Bürgerinitiative "Rettet den Eltenberg" hat vom Rat der Stadt Emmerich Rückendeckung bekommen. Mit Blick auf den Ausbau der Güterfernstrecke Emmerich-Oberhausen im Bereich Elten hat sich der Rat für die sogenannte Gleisbettvariante ausgesprochen. Es werde aber weiterhin eine gemeinsame Linie mit der Deutschen Bahn angestrebt, hieß es. Der Vorstand der Deutschen Bahn hatte Anfang Februar deutlich gemacht, daß es sich lohne, die von der Initiative vorgeschlagene Gleisbettvariante weiter zu verfolgen. Sie soll den Eltenberg vor baulichen Veränderungen schützen.
 
 

Kreis Kleve

Mietzuschüsse für Hartz-IV Empfänger sollen geprüft werden

Im Kreis Kleve sollen die Mietzuschüsse für Hartz-IV-Empfänger überprüft werden. Das wollen die Kreis Klever Sozialverbände und die Grünen im Kreis erreichen. Zahlen der Emmericher Baugenossenschaft (EBG) würden den Antrag stützen, berichtet heute die Rheinische Post. Die EBG hat demnach die Betriebskosten ihrer Wohn-Immobilien untersucht. Das Ergebnis zeige, dass die Zuschüsse für Ein- und Zweipersonenhaushalte noch so eben passen würden. Es sei aber kaum möglich, einer vierköpfigen Familie angemessenen Wohnraum zur Verfügung zu stellen.
 
 

Emmerich

Rheinpegel deutlich gestiegen

Der Regen der letzten Tage hat den Rheinpegel bei Emmerich deutlich steigen lassen. Nach wochenlangen Werten unter einem Meter liegt der Pegel aktuell bei gut 2,20 Meter. Die Bundesanstalt für Gewässerkunde rechnet damit, daß das Wasser im Rhein weiter steigt. Bis Sonntag wird ein Pegel von gut 3 Metern erwartet. Dies würde der Jahreszeit entsprechen. Die Binnenschifffahrt kann auch aufatmen - die Schiffe können wieder voll beladen werden.
 
 

Goch

Mehrere Verletzte durch Kohlenmonoxid-Vergiftung

Bei einem Kohlenmonoxid-Unglück in einem Mehrfamilienhaus in Goch haben sich mehrere Menschen verletzt. Nach Angaben der Polizei war das Gas vermutlich durch die Heizung ausgelöst und durch den starken Wind in den Schornstein zurückgedrückt worden. Die Feuerwehr musste das Haus noch gestern Abend räumen. Insgesamt erlitten sechs Menschen eine Kohlenmonoxidvergiftung und liegen im Krankenhaus. Ein 14-jähriges Mädchen schwebte zwischenzeitlich sogar in Lebensgefahr. Sie konnte aber in einer Düsseldorfer Spezialklinik gerettet werden.
 
 

Niederrhein

Innovationspartner.Niederrhein nimmt Arbeit auf

Das Bündnis Innovationspartner.Niederrhein hat seine Arbeit aufgenommen. Das Bündnis ist ein Zusammenschluss von Industrie- und Handelskammern, Wirtschaftsförderungen und Hochschulen in der Region. Besonders kleine und mittlere Unternehmen sollen davon profitieren. Ziel der Innovations-Partnerschaft ist es, diese Firmen dabei zu unterstützen, aus neuen Technologien marktreife Produkte zu machen, so die IHK Mittlerer Niederrhein. Auch eine Internet-Plattform des Bündnisses ist geplant. Dort soll es dann unter anderem Basisinformationen, etwa zu Fördermitteln, geben.
 
 

Geldern

Geldautomatensprenger erfolglos

In Geldern haben Unbekannte am frühen Morgen versucht einen Geldautomaten in einer Bank zu sprengen. Erfolg hatten sie dabei nicht, so die Polizei im Gespräch mit Antenne Niederrhein. Während die Täter den Automaten für die Sprengung vorbereiteten, wurden sie durch einen Alarm gestört. Daraufhin flüchteten sie in einem schwarzen SUV in Richtung Niederlande. Die Polizei nahm die Verfolgung auf, musste aber wegen der hohen Geschwindigkeit die Verfolgung in Höhe der Grenze abbrechen.
 
 

NRW/Niederrhein

Warnung vor gepanschtem Wodka

Das NRW-Verbraucherschutzministerium warnt vor dem Genuss von gepanschtem
"Diamond Vodka". Bei Untersuchungen habe sich herausgestellt, dass der Wodka einen Gehalt von 15 Gramm Methanol pro Liter enthält und damit den erlaubten Grenzwert um das 400-fache übersteigt. Es werde dringend davon abgeraten, diesen Wodka zu trinken, so das Düsseldorfer Ministerium. Mindestens 350 Flaschen sind seit Oktober 2016 mutmaßlich "schwarz" verkauft worden. Ermittelt wird gegen zwei Männer aus Duisburg.
 
 

Geldern

(Versuchte) Sprengung eines Geldautomaten

In Geldern haben Unbekannte am frühen Morgen versucht, einen Geldautomaten in einer Bank zu sprengen. Noch ist unklar, ob sie dabei Erfolg hatten. Nach Angaben der Polizei wurden sie bei der Tat durch einen Alarm gestört und flüchteten in einem schwarzen SUV in Richtung Niederlande. Die Polizei nahm die Verfolgung auf, musste aber wegen der hohen Geschwindigkeit die Verfolgung in Höhe der Grenze abbrechen. Ob die Täter an das Geld in dem Automaten gekommen sind, steht bis jetzt noch nicht fest. Weil sich noch Gas im Vorraum der Bank befinden könnte, konnte die Polizei den Bereich noch nicht betreten.
 
 

Kreis Kleve

Bilanz nach Sturm Thomas

Sturm Thomas hat am Abend und in der Nacht seine Spuren im Kreis Kleve hinterlassen. Über 50 Mal mussten Polizei und Feuerwehr ausrücken. Die meisten Einsätze gab es wegen umgestürzter Bäume. In Bedburg-Hau-Schneppenbaum fuhr eine Autofahrerin gegen einen umgestürzten Baum. Verletzt wurde sie dabei aber nicht. Zusätzlich kam es im Kreis Kleve zu mehreren Stromausfällen, unter anderem in Issum, Kevelaer und Kranenburg-Nütterden. Die Rheinbrücken wurden nicht gesperrt. Die Feuerwehr hatte zuvor Messungen der Windgeschwindigkeit durchgeführt.



 
 

Kalkar

Polizei zieht positive Bilanz nach Karneval

Nach dem Karnevalsumzug in Kalkar zieht die Polizei eine positive Bilanz. Es gab keine besonderen Vorkommnisse, so die Polizei auf Anfrage von Antenne Niederrhein. Insgesamt zählten die Beamten etwa 1500 Zuschauer. Wegen des angekündigten Sturms wurde jedoch die Zugstrecke verkürzt, auch der Beginn des Zugs wurde zeitlich nach vorne gezogen.
 
 
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